Im Wald, so sagt uns die Geschichte,
passiert den ganzen Tag fast nüschte.
Die meisten Tiere stört das kaum,
der Fuchs jedoch sucht nach mehr Raum.
Vom Blatt am Baume inspiriert,
sagt unser Fuchs "Nichts hält mich hier."
und macht sich auf, die Welt erkunden...
...eh man's versieht, ist er verschwunden.
Frisch unterwegs denkt er zurück
an Zeiten, arm und ohne Glück.
Er war als Waldtier jäh verkannt,
denn hinter vorgehaltner Hand,
war's stets der Fuchs, der Leiden brachte.
Egal, was er auch tat und machte,
die Andren sahn in ihm den Dieb -
er aber war im Wesen lieb!
In einem Dörflein angekommen,
hat Fuchs sich etwas vorgenommen:
Die Leute soll'n gut von ihm reden -
Erleichtern will er deren Streben!
Er helfe, klar und mit Bedacht,
wo immer man sich Mühe macht.
Von je her klug und voll Ideen,
will er die Menschen lächeln sehn.
Die Wanderlust hat's weit geschafft.
Mit jeder Menge Fleiß und Kraft,
seh'n viele jetzt: 'Fuchs' heißt 'Begleiter',
nicht 'Gauner', 'Paragraphenreiter'.
Im Handeln klar, mit viel Verständnis,
kommt nach und nach ihm die Erkenntnis,
dass alle doch das Gleiche suchen:
Ein jeder will ein Stück vom Kuchen.
Es scheint, als hätte unumwunden
der Fuchs nun seinen Platz gefunden.
Die Stadt ist voll von seinesgleichen,
zusammen will man viel erreichen.
Fuchs will hier wirken und vollbringen,
durch Liebe an den schönen Dingen.
Was er nun braucht, denn die versteht er,
sind echte Überzeugungstäter.
